Hausboot Irland - River Shannon

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Cruise Ireland with Carrickcraft

 
Cruise Ireland

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BEWERTUNGEN

  • Ehrenfried Otto

    Eine außergewöhnliche Erfahrung. Die gesamte Crew war begeistert.

  • Katja Follner

    Vielen Dank für einen tollen Urlaub auf einem Ihrer Boote !!

  • Chris Bussey

    This was an excellent holiday and we will be returning in the near future.

  • D. Jones

    Yes, please thank all the staff at Carrick marina, yet again we were made very welcome and they really could not have been more helpful, this is why we...

River Shannon

Der Shannon in Irland fließt von der Grafschaft Cavan bis nach Limerick, insgesamt rund 370 Kilometer herrliches Binnengewässer.

Der Fluß entspringt im sogenannten "Shannon Pot" in Cavan und fließt durch Dowra in den Lough Allen.

Lough Allen ist ein großer offener See mit nur geringer Infrastruktur, ist dafür aber recht idyllisch. Der See kann vor allem bei nördlichen Winden sehr rau werden.

Die Flußmündung ist bei Drumshanbo und von dort windet sich der Shannon als Kanal in Richtung Battlebridge und Leitrim. Dieser Kanal ist recht eng und für größere Boot nicht geeignet. In Drumshanbo gibt es auch eine sehr interessante Schleuse, die je nach Wasserstand des Lough Allen nach oben oder nach unten schleust.

Von Leitrim aus fliesst der Shannon gemächlich hinunter nach Carrick-on-Shannon, die bekannteste Ortschaft am Fluss. In dieser reizenden Ortschaft gibt es jede Menge Anlegemöglichkeiten und auch allerlei zu tun und zu erledigen.

Einige Kilometer weiter erreicht man mit dem Hausboot Fluss Jamestown und Drumsna, ein schneller fließender Abschnitt, der über Albert Kanal und Schleuse umgangen wird. Kanalabschnitte sind auf dem Shannon recht rar, und dieser Abschnitt ist auch recht kurz.

Nun öffnet sich der Fluss in die Seeabschnitte Lough Tap, Lough Boderg und Lough Bofin bevor er wieder enger wird und durch die Hubbrücke von Roosky führt.

Eine weitere Schleuse in Roosky bringt Sie hinunter zum Lough Forbes und weiter Richtung Tarmonbarry. Hier gibt es eine Hubbrücke und eine weitere Schleuse und einen langen engen Flussabschnitt. Die Landschaft hier ist die typische irische Torflandschaft - flach und moorig.

Das Ende dieses Abschnittes bilden die beiden Orte Lanesborough und Ballyleague (die sich gegenüber am Fluss liegen) und das ist auch die letzte Anlegemöglichkeit, bevor es auf den Lough Ree geht.

Lough Ree ist ein großer See, der allerdings an manchen Stellen recht flach ist, was die Navigation nicht ganz einfach macht. Lough Ree ist zwar gut durch zahlreiche Seezeichen gekennzeichnet, trotzdem kommt man leicht vom Kurs ab, wenn man nicht aufpasst. Leider gibt es auch nur wenige Häfen an diesem See, neben Portrunny und Lecarrow (etwa in der Mitte) dauert es bis zum südlichen Ende, bevor man in Hodson Bay oder Glasson auf der Ostseite mit dem Hausboot eine Anlegemöglichkeit findet.

Hier am südlichen Ende wird das Gewässer wieder enger und fliesst durch Athlone, die größte Ortschaft am Shannon mit zahlreichen Geschäften, Einkaufszentren, Hotels, Bars, Pubs und Restaurants.

Weiter geht es flussabwärts durch die große Schleuse von Athlone. Der Fluss wird hier recht breit und tief und er fliesst langsam vorbei an Clonmacnoise, Shannonbridge, Banagher, Meelick (eine weitere Schleuse - die mit dem höchsten Hub am für Mietboote freigegebenen Shannon) und nach Portumna am Nordende des Lough Derg.

Lough Derg ist ein deutlich tieferer See mit Bergen, die bis zum Seeufer abfallen. Eine spektakuläre Landschaft und viele gemütliche Häfen wie Terryglass, Dromineer, Garrykennedy und Mountshannon.

Kurz nach Scarriff verengt sich der See und trifft flußabwärts auf die beiden Ortschaften Ballina und Killaloe. Die Brücke hier ist das Ende der Navigation für Mietboote.

Der Fluß verläuft weiter durch eine eindrucksvolle Landschaft bis zum Wasserkraftwerk bei Ardnacrusha. Privatboote können hier die Schleuse benutzen, die allerdings einen mächtigen Hub von rund 30 Metern hat - nicht allzu viele Bootsbesitzer trauen sich zu, diese Schleuse zu meistern, auch wegen der sehr starken Strömung, die man nur unter bestimmten Bedingungen mit stark motorisierten Booten schaffen kann. Dann erreicht man in Limerick, der Shannon trifft auf den Atlantischen Ozean und die Reise ist beendet.

Der Shannon hat über die ganze schiffbare Länge nur ein Gefälle von 18 Metern, ist also ein sehr langsam fließendes Gewässer. Das ist gleichzeitig auch ein großer Pluspunkt, der die Navigation mit dem Hausboot einfacher macht.