Hausboot Irland - Shannon Erne Waterway

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Cruise Ireland with Carrickcraft

 
Cruise Ireland

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BEWERTUNGEN

  • Reinhold Eckl

    Wir haben alle 4 Mitfahrer den Kurs gemacht und er hat uns sehr gut geholfen. Den Kurs kann ich nur empfehlen.
    Waren mit allem sehr zufrieden und...

  • Verena Meyersommer

    Wir haben die Bootstour einmal mehr sehr genossen, die Ruhe und die schöne Landschaft haben uns gut getan.

  • Christian Uhland

    Die Einweisungen waren grossartig, hervorragendes Personal!!!
    Herzlichen Dank für dieses Abenteuer!!

  • Stefan Schuch

    Wir waren absolut zufrieden.

Shannon Erne Waterway

Die Wiedereröffnung des alten "Ballinamore-Ballyconnell Canal" hat einer historischen Infrastruktur mit einem herrlichen Hinterland neues Leben eingehaucht. Die Shannon-Erne-Wasserstraße verbindet Shannon und Erne durch ein Gewebe aus Bächen, Flüssen und Seen, die malerisch zwischen dem Örtchen Leitrim am Shannon und dem Erne verstreut liegen. Ein herrlicher Törn durch eine wilde, unverbaute Landschaft, durch 34 Steinbrücken hindurch und über 16 Schleusen. Jede Schleusung dauert etwa 15 Minuten und mit dem Hausboot benötigt man für den gesamten Abschnitt von 62.5 Kilometern rund 13 Stunden. 

Shannon Erne Waterway

Während des 18. und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in Irland ein Netz von Wasserstraßen gebaut, inklusive des Newry Kanals, der ersten Kanal zur Wasserbewirtschaftung in Irland und Großbritannien.

Obwohl einige der Arbeiten um den Woodford Fluss schiffbar zu machen in den letzten zehn Jahren des 18. Jahrhunderts begonnen wurden, hat es bis 1864 gedauert, bis die Aushubarbeiten am Ballinamore-Ballyconnell Kanal ernsthaft begonnen haben. Ingenieur John McMahon war damit betraut, Flüsse und Seen mit unverbundenen Gewässern zu verbinden. Bis sein Projekt 14 Jahre später langsam der Vollendung entgegenschritt, hatte der Bedarf zur Trockenlegung über die Bedürfnisse der Schifffahrt triumphiert: Kosteneinsparungen hatten Lecks und einbrechende Uferböschungen zur Folge. Gerade einmal acht Boote hatten es in der kurzen, neunjährigen Geschichte geschafft, den Kanal zu durchfahren. Schlußendlich wurde das Kanalprojekt 1869 eingestellt, zu einer Zeit, als Dampfzüge zum wichtigsten Transportmittel wurden.

Als die Restaurierung Anfang der 1990er angepackt wurde, war von dem 120 Jahre lang vernachlässigten Projekt nur ein völlig verkrauteter Kanal mit zusammengebrochenen Brücken und fehlenden Schleusen übriggeblieben. Unter Verwendung der originalen Einrichtungen und Steine wurden die Brücken restauriert und das Gewässer ist nun für moderne Hausboote benutzbar. Die neuen Schleusen werden durch ein Bedienung der Schleusen im Shannon-Erne-Waterwayvollautomatisches, hydraulisches System bedient. 

Der Kanalabschnitt wird durch eine Reihe von acht Schleusen betrieben, die eine Treppe vom Shannon bis zum Lough Scur , einem wunderschönen, natürlichen See, bilden. Der Scheitelpunkt ist der steinbedeckte Sheemore, von wo aus man eine Panoramaaussicht über 30 Seen hat. Sheemore, zusammen mit seinem "Schwesterberg" Sheebeg, hat - so heißt es - O'Carolan, dem blinden Harfenspieler im 17. Jahrhundert zur "haunting Irish air" verholfen, die sie bestimmt in einem der Musik-Pubs auf Ihrer Reise mit dem Hausboot hören werden.

Der Abstieg zum Lough Erne geht wieder über acht Schleusen und das Gewässer passiert dabei die verwinkelten Dörfer Ballinamore und Ballyconnell, die beiden Ortschaften, die dem originalen Kanal den Namen gaben. Ein netter kleiner Hafen markiert die letzte Schleuse, wo der Woodford River einfließt und östlich in den Lough Erne mündet.

Brücke von Ballyconnell

Entlang dieses herrlichen Gewässers gibt es keine großen Ortschaften oder gar Städte. Mit Reed bedeckte Ufer entlang der Seen, Heckenreihen umsäumen weite Felder und geben so dem reichhaltigen Tierleben Unterschlupf. Eine wilde Flora, überall auf den Uferböschungen und in den Moorgebieten zu finden, erfreut die Sinne.

Lange bevor die moderne Zeitrechnung begann, haben Urzeitbewohner die Gegend mit mysteriösen Steinmonumenten verziert. Diese Monumente, zusammen mit frühchristlichen Siedlungen, unterbrechen die weite Landschaft.